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    Martina

    Hallo Frau Schnaider,

    ein hoher Cortisolwert kommt durch Stress, körperlichen (durch Krankheit) sowie seelischen Stress. 

    Hier gilt es, die Stressfaktoren zu beseitigen und generell im Leben zu schauen, was man ändern kann. Arbeiten, die man delegieren kann. Einen anderen Tagesablauf errichten usw.
    Sport (Ausdauersport insbesondere) baut Stress ebenfalls ab. Meditation, Yoga, Tai Chi oder Progesssive Muskelentspannung - googlen Sie nach mehr Infos -  sollten als Übung täglich (!) in den Alltag integriert werden. 

    Kaffee (mit Koffein) oder Tee (mit Teein, z. B. Grüner oder Schwarz Tee) sowie andere "aufputschende" Maßnahmen bewirken eine weitere Schädigung des ganzen Zusammenspiels der sog. Stressachse. Daher sollten diese Dinge dauerhaft gemieden werden.

    Supplements, die helfen können sind sog. Adaptogene wie z. B. Siberischer Ginseng und Rhodiola (googlen). Sie alleine helfen aber NICHT wenn man nicht auch zusätzlich wie erwähnt andere Maßnahmen einleitet. Sie können nur unterstützend helfen.

    Ganz wichtig ist die Zufuhr von ausreichend Magnesium - siehe hier, am besten als Hochdosis (1-2 g pro Tag, also 1.000 - 2.000 mg). Wenn diese hohen Mengen nicht vertragen werden (Durchfall) empfiehlt sich die Einnahme von 3 x 2 ML tagsüber und den kompletten Rest vor dem Schlafengehen. So risikiert man nur einmal Durchfall nach dem Aufstehen; der Körper hatte aber die ganze Nacht Zeit, ausreichend Magnesium aufzunehmen.

    Auf ausreichenden (!) und erholsamen (Tief-!)Schlaf ist generell zu achten. Das kann man mit Magnesium erreichen sowie mit 5-HTP -siehe hier.
    Ggf. ist auch die zusätzliche Einnahme von 2 g (2.000 mg) GABA (googlen) vor dem Schlafengehen empfehlenswert.
    Zur Beruhigung am. Tag reichen 500 mg aus.

    Bei hohem Cortisolspiegel hat man immer einen Progesteronmangel gleichzeitig (weil Cortisol für die Bildung von Progesteron dann fehlt). Wenn Progesteron fehlt, arbeitet auch die Schilddrüse nicht mehr richtig. Wenn die nicht mehr richtig arbeitet zieht das auch wieder weitere Faktoren nach sich. Wie man sieht ist es wichtig, möglichst zügig einen zu hohen Cortisolspiegel zu senken, sonst kommt es zu einer Nebennierenschwäche mit dauerhaft niedrigem Cortisol (und dadurch auch dauerhaft niedrigem Adrenalin ...), die dann nur mit (bioidentischem) Hydrocortison (das ist Cortisol) ausgeglichen werden muss. Davon sind übrigens nach meinen Schätzungen mittlerweile 60-70 % aller Erwachsenen ab dem 50. Lebensjahr betroffen. 

    Lg 

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    Schnaider

    wieviel Ginseng und Rhodiola  in mg. oder Tee soll man nehmen um optimale Wirkung zu bekommen ?

    LG Lisa

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    Martina

    Hallo Lisa,

    in der Regel reicht 1 Kapsel aus, wenn sie das hier in dieser Menge enthält
    (Rhodiola):

    Ginseng:
    (z. B. Roter Ginseng)
    Hier reichen ca. 200 mg täglich (Extrakt). Der Ginsenosidgehalt sollte mind. 19 % betragen.

    Bitte beachten:
    Verwenden Sie keine Speicheltests um einen Cortisolwert zu bestimmen. Ein aussagekräftiges Ergebnis erhalten Sie nur mit einem 24-Stunden-Urintest - Infos hier.

    lg

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